
Wappen mit Hintergrund Azur-Blau, zwei silberne Störche
mit einem Bein auf einem dreihöckrigen Fuss stehen, je einen golden Ring zwischen ihren Schnäbeln und dem anderen Bein haltend.
Angeblich Sinnbild für Fruchtbarkeit. |
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- Das Geschlecht stammt ursprünglich aus Savoien -
heute Bürger von Freiburg, Oberschrot und seit 1956 auch Savigny - und wird 1693
urkundlich erstmals genannt. 1696 und 1730 erfolgte aber weiterer Zuzug aus
Savoien.
Die Herkunft des Namens ist ungewiss, soll aber eine Verkleinerungsform
von «Perrol» sein. Dieses topografische Wort umschreibt einen
steinigen Ort. Der Name «Perroulaz» dürfte damit den selben Stamm
haben wie der in Freiburg bekannte «Boulevard de Pérolles»; eine
Geschäftsstrasse in der Neustadt.
Danebst existieren auch Perrolat (Franche-Comté), Perrolaz (Savoie).
- Heute noch gibt es in Italien unweit von Aosta ein
kleines Dorf mit Namen Peroulaz, welches wohl auch auf unsere Ahnen
zurückgehen dürfte.
Im Weiteren genannt werden: Perrolaz (Aigle), La Perrolaz (Charmey)
Einen Hinweis über die Häufigkeit des Namens
dürfte das Telefonverzeichnis sein. Geführt werden im Januar 2002 181
Perroulaz, davon 67 im Kanton Freiburg.
Besonders erwähnt werden
- Jean Baptiste Perroulaz
- geboren 1808 in Estavayer-le-Lac (-1892)
- Mitglied des bischöflichen Gerichtshofes, bischöflicher
Kanzler (1840-1847),
Ehrenchorherr der Abtei Saint-Maurice
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- Étienne (Stefan)
Perroulaz
- geboren 1812 in Freiburg (-1878); 1849 Chorherr von
St.Niklaus, 1866 Pfarrer in Bern, erster Prediger von Marsens 1877-1878.
Diente im Carrard Putsch als Parlamentär
zwischen den Bauern und dem Kommandanten der Bürgergarde.
Robert
Perroulaz
geboren 1853 in Plaffeien
(-1929); Pfarrer zu Düdingen 1882-1923,
Ehrenbürger ab 1929
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